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Imperium

by Fiur

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Middle Earth
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Middle Earth Got the notice from Fiur that the Imperium was released today. Forgot about the pre-order as I often do. Hard to digest three hours of excellent Black Metal with genere cross-overs, but thankfully I am off today. i don't have much instrumental metal, so it was a nice change to end up with Eremit and let it roll. If you like Fiur you will like this. Otherwise, at least check it out. This is ambitious and exudes excellence.
Color Me Very Impressed Favorite track: Eremit.
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    METAL CASE containing:

    3CD Poly Box:
    - CD 1 "Vehemenz"
    - CD 2 "Ruin"
    - CD 3 "Eremit"

    76-page A5 soft cover book with the following content:
    - all original album lyrics (GERMAN)
    - translations of all lyrics (ENGLISH)
    - the complete 36-page short story to the album (GERMAN only)

    A6 postcard & logo stickers

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  • Compact Disc (CD) + Digital Album

    3CD POLY BOX including:

    - CD 1 "Vehemenz"
    - CD 2 "Ruin"
    - CD 3 "Eremit"
    - 16-page booklet with all lyrics

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  • T-Shirt/Apparel

    Discharge* print on black shirt (Gildan Heavy Cotton)

    *Discharge printing results in a very soft, durable and slighty "worn out" looking print. Please wash before first use to remove any discharge agent!
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  • Book/Magazine

    76-page A5 soft cover book with the following content:
    - all original album lyrics (GERMAN)
    - translations of all lyrics (ENGLISH)
    - the complete 36-page short story to the album (GERMAN only)
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  • Full Digital Discography

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1.
Morgenklang 01:32
2.
Erwachen 08:00
Im Mondenschein springen Schatten Ein letzter Satz, ein letzter Schlag! Im dichten Schwarz verworr’ner Zweige Der letzte Schrei in dieser Nacht Im Glanz des Morgens erwachen Farben Aus Nebelfahnen ersteigt der Wald Vom Strahlenmeer umspült: die kargen Klippen Die Dunkelheit entrinnt dem tiefsten Tal Wo jüngst die Nacht regierte thront nun ein neuer Tag Was eben Schlaf bedeckte drängt Wärme nun zu kühner Tat Am Firmament droh‘nde Schwingen Ein Jäger zwischen Wolken kreist Im Sturz gen Erd‘ die Beut‘ erspäht Ohn‘ Nachtes Schutz sein Opfer reißt Im Glanz des Morgens erwachen Farben Aus Nebelfahnen ersteigt der Wald Vom Strahlenmeer umspült: die kargen Klippen Die Dunkelheit entrinnt dem tiefsten Tal Wo jüngst die Nacht regierte thront nun ein neuer Tag Was eben Schlaf bedeckte drängt Wärme nun zu kühner Tat Felskolosse, umfasst von Wurzelgriff Säumen des Stromes rauschend‘ Spiel Strahlenlanzen den Blätterschild durchbohr’n Lassen erstrahlen der Wellen schäum’nde Zier Morgenglanz - vom Rausch der Höhen Hinab in den Sog des grünen Tals Schattentanz – hinein in dichtes Treiben Von schwerer Nebellast befreiten Wald’s Schwindende Schwaden enthüllen Farben An schmalen Pfaden hinab zu Berges Grund Bilder säumen sie in wilder Galerie Wärmen die Knochen und den Geist in kühler Morgenstund‘
3.
Imperium 07:51
Glühende Himmel, flammendes Meer Güld’nes Gewölbe - schwerelos Irdischer Thronsaal, heilige Hallen Prunk überfließend - uferlos In donnernden Wogen, in tosendem Sturm In hallenden Bergen erschallt der Hymnen Klang Von rauschenden Wäldern über brennenden Sand Zu eis’gen Titanen - ein Imperium In ewigen Zeiten, im ewigen Kreis Wandelt sich deine Gestalt Von deinen Launen, von deiner Gewalt Dein Antlitz gezeichnet, mit Pracht ummalt In donnernden Wogen, in tosendem Sturm In hallenden Bergen erschallt der Hymnen Klang Von rauschenden Wäldern über brennenden Sand Zu eis’gen Titanen - ein Imperium Fluten aus schweren Himmeln Stürme in wildem Tanz Grund bebend, erzitternde Zinnen Flammen aus Berges Kranz In donnernden Wogen, in tosendem Sturm In hallenden Bergen erschallt der Hymnen Klang Von rauschenden Wäldern über brennenden Sand Zu eis’gen Titanen - ein Imperium
4.
Flut 06:27
An Winters End vom Strahl bezwungen Von Strahlenklinges hellem Schein Eis‘ge Kron‘ des Riesens Haupts Verschlungen von durst’gem Grund Entströmt dem Fels, fließt zu den Rinnen Vom Grün verdeckt, fast unsichtbar Noch ungeahnt die mächt’ge Kraft Die den Armen innewohnt Im Sturz der Flut ein Spiegelbild Im Lärm so still gemalt Von Meisterhand, die Szenerie Erstrahlt im fließenden Kristall Im wilden Fall erstarken Mächte Sprühen Nebel über’s Tal Entfesselt ihre Seelen Tosender Chor betäubt das Ohr Im Sturz der Flut ein Spiegelbild Im Lärm so still gemalt Von Meisterhand, die Szenerie Erstrahlt im fließenden Kristall In klarer Tage Glanz dreht er das mächt’ge Rad Treibt an den schweren Stein, zermahlt die gold’ne Saat Den toten Grund mit Lebensgeist er tränkt Ein Knecht dem Tücke doch nicht fremd An düst’rem Tage unter schwarzem Firmament Entfesselt im Zorn kein‘ Meister mehr kennt Rasend des Wassers schäum’nde Wut Tosend die Zungen eis’ger Flut Wie ein Speer durchschlägt die Reihen Berstende Stämme, sprühender Stein Wie ein Pflug den Boden bricht Durchfährt die Flut den Grund des Tals Schiebt den Grund, den Fels, den morschen Pfahl Bricht Damm und Rad im Donnerhall In enger Klamm ein sich‘rer Tod Schreiender Strom voll Gram und Not Wie ein Speer durchschlägt die Reihen Berstende Stämme, sprühender Stein Wie ein Pflug den Boden bricht Durchfährt die Flut den Grund des Tals Wie ein Stoß durchbricht die Mauern Fallende Türme, bebender Grund Ersteigt was einst war eis’ge Kron Zu dunkler Macht empor
5.
Steinwall 06:37
Schmaler Grat an blauen Schnellen In Kerben grauen Stein‘s sich wind‘t Geschluckt vom Labyrinth der Stämme Wo Irrwegs Lauf ein Ende find‘t Vor Aeonen im Schelf geboren In feinstem Sediment seine Wiege fand Wall aus Stein, geformt von Urgewalt Empor zum Himmel drängt, Säule des Firmaments Klippentürme halten Wacht, jede Klamm mit Schild bedacht Die Mauern bergen karge Pracht in einsam unbezwingbar‘ Höh Von Waldes grünem Wuchs verborgen Ewig ruht schwarzer Gigant Schweigend stellt er sich entgegen Dem, den die Kühnheit hierher sandt Vor Aeonen im Schelf geboren In feinstem Sediment seine Wiege fand Wall aus Stein, geformt von Urgewalt Empor zum Himmel drängt, Säule des Firmaments Klippentürme halten Wacht, jede Klamm mit Schild bedacht Die Mauern bergen karge Pracht in einsam unbezwingbar‘ Höh Am Fuße des Felsenbergs in Stein gehauene Spur’n Längst vergangener, suchender Seelen, die sich hier verlor‘n In Nebelwolken kreisen Schatten Um bleiche Zinnen des Felsenturms Erschallen Schreie gier‘nder Kehlen Widerhallen in den Klüften des Klippendoms Wall aus Stein, geformt von Urgewalt Empor zum Himmel drängt, Säule des Firmaments Klippentürme halten Wacht, jede Klamm mit Schild bedacht Die Mauern bergen karge Pracht in einsam unbezwingbar‘ Höh
6.
Witt’rungs Ungemach das Wolkenband versprach Mit dunkelgrauem Strich den warmen Stein versah Die Kraft der Mittagsglut ward noch stark genug Der feine Tropfenfall zu flücht’gem Dunst verflog Am Horizont künden Scharen schwerer Schatten Vom Marsch des Regenheers durch wildes Land Durch Himmelstore bricht die Flut mit tausend Speer‘n Bestürmt der Berge Zinnen, belegt das Tal mit Nebelbann Tosend der Wolken Last hin zur Erde rast Vom Schild des Waldesgrüns vorerst abgewehrt Doch bricht die Macht der Flut bald der Äste Mut Stürzt an der Stämme Fuß auf Farn, Erd, Holz und Fell Am Horizont künden Scharen schwerer Schatten Vom Marsch des Regenheers durch wildes Land Durch Himmelstore bricht die Flut mit tausend Speer‘n Bestürmt der Berge Zinnen, belegt das Tal mit Nebelbann In tobend‘ Wettern so nass und rau Zischen tausend kalte Zungen Die schweren Schleier fallender Flut Lassen Waldes Stimm‘ verklingen Stetes Gehäul der Himmelstränen Betäubt das müde Ohr Aus grauem Strom an Bergeshang Steigt ein Nebelheer empor Doch in den Tiefen von Fels umringt liegt der Stille Bastion In Mauern tief, den Fluten fern, wo machtlos jeder Sturm Das Tropfenmeer spült jede Farb‘ Aus Blättern, Farn und Halm Kein‘ Strahlenlanz‘ wirft Helios mehr Verhüllt durch nassen Qualm Doch in den Tiefen von Fels umringt liegt der Stille Bastion In Mauern tief, den Fluten fern, wo machtlos jeder Sturm Schattenlos steh’n Waldes dunkle Säulen Schweigend und still erduldend Mit starrem Blick, ganz unbewegt Dem Zug der Wolken folgend
7.
Refugium II 12:41
Im Nebelhain zerfließt des Tages Licht Bald ist der letzte Schein erstickt Zwischen die Wände quillt der graue Dunst Umringt den Fremden, raubt jede Sicht Kalte Regenfäden peitscht der Wind Dem müden Wand’rer ins Gesicht Der Stoff wiegt schwer, getränkt vom Tropfenmeer Kalter Schauer den Mann bekriecht Lärm der Himmelsgewalten erstickt das Singen der Natur Im Groll der Wetterwogen, im Sturm der Himmelsfluten Entschwindet jede Kreatur Wo sich der Pfad in trüber Flut verliert Wo in Morast der müde Schritt versinkt Kein Weg nach vorn und kein Zurück Durch flutdurchspülte Klamm Lärm der Himmelsgewalten erstickt das Singen der Natur Im Groll der Wetterwogen, im Sturm der Himmelsfluten Entschwindet jede Kreatur In leiser Hoffnung tastet die klamme Hand Nach einer Pfort‘ im Unterholz Zwischen den toten Trieben atmet schwer Ein ungeseh’ner Riss im Fels Hinter dem Rücken erbärmlichster Gestalt Geißeln die Sturmesböen ächzende Riesen Die Gischt der Regenwogen peitscht durch lichte Reih‘n Über die Stümpfe derer die ihr Leben ließen Machtlos erliegt die Welt Von Wetterhorden bezwungen Farblos regiert des Himmels Heer Für eine lange, düst’re Nacht Gleißende Klinge den Stamm durchfährt! Von sprüh‘nden Flammen versengt und verzehrt! Ein Donnerschlag das Leben niederreißt in wahllos‘ Gewalt! Ein letzter Schlag, als letzte Grausamkeit! Ein Fanal am Himmel widerscheint! Den Zeugen blendet und schaudern lässt Zitternd an den Fels gekrallt! Durch die Schlingen toter Hölzer Drängt die Wettersnot den nassen Leib Tief hinein in Erdens gähnenden Schlund Tief hinunter in Felses Fundament Tief hindurch durch kalten Grund und rauen Riss Tief hinein in ew’ge Dunkelheit Im trüben Gelb der glimmenden Latern‘ Offenbar‘n sich geheime Welten In zarter Flamme Widerschein Erstrahlt des Felses verborg’ner Kern Entkommen den ELEMENTEn Felssarkophag: REFUGIUM Rauschender Zungen VERSE Verstummen in den Katakomben des IMPERIUMs
8.
9.
An Felses Klingen reißt schwacher Schein Fällt in die Lachen, treibt durch Kerben im Stein Verglimmt in Strömen, in Gänge fortgespült Der Sog der Dunkelheit der Sinn und Blicke tilgt Weit, weit, weit in die Leere alter Hallen Weit, weit, weit hinab in das tiefste Tief Weit, weit, weit entfernt von der Tage Reigen Liegt in Millionen Jahren Schlaf unter Welten ew’ge Nacht Um flackernd‘ Flamme dampft Atem klamm Entfährt den Rippen mit argem Klang Flamm‘nde Zunge schmeckt den Geist der toten Kluft Brenn’nde Lunge trinkt den schweren, kalten, nassen Duft Weit, weit, weit... Der Stimme Singen nie gehört Der Stille Kreise nie gestört Der Tropfen Klang ew’ger Hall Ungeseh‘ne Schwingen in unerkannter Zahl Sarkophag der Zeit – Totengruft der Ewigkeit Sarkophag der Zeit – ein Augenblick Unendlichkeit ...ein Augenblick, Unendlichkeit
10.
Es jagen Schatten geisterhaft! Irr die Lichter, Funkenschlag! Von Erde kalt steigt empor Seelenmeer toter Narren Vage Hüllen werfen Zeilen von Geschichten an den Fels Was schien leblos als Zeug‘ erwacht Alter Chronik längst vergess‘ner Tage Das Hall‘n der Hiebe die treffen Berges Mark In ruß’gen Schleiern kling‘n Eisen Schlag für Schlag Das Scharr’n der Nachtgestalten, beschwörn‘d des Rades Singen Was ward gen Tag gezerrt die Flammen bald verschlingen Wie Maden im faulen Aas fressen sie sich durchs Gebirge Von Gier getrieben, vom Wahn verfolgt Fern der Himmel in Unterwelten Und darüber schlagen Klingen Stamm für Stamm, Hang für Hang Kahl die Berge, um zu nähren Ew’ge Flammen die verschlingen des Berges Mark Das Hall‘n der Hiebe die treffen Berges Mark In ruß’gen Schleiern kling‘n Eisen Schlag für Schlag Das Scharr’n der Nachtgestalten, beschwörn‘d des Rades Singen Was ward gen Tag gezerrt die Flammen bald verschlingen Einsam: Gipfel, Himmel: schwarz, gift’ge Wasser, Fluch des Arz Faule Lüfte ohn‘ Gesang, nur hohler Wind, nur Todes Klang
11.
Im Fels schallt Knarren wie Mühlwerk das erwacht Ein Rauschen in leeren Adern wieder das Leben entfacht Ein Grollen aus der Tiefe, ein Lärmen aus Firmaments Höh‘n Eine Kraft ersteigt aus Schuttgebirg‘ Ein Gigant der schlafend schien Gleißend Strahl in Donnerhall Bringt zu Fall ein Reich der blinden Gewalt Ausgeraubt, gestürzt in Staub, totgeglaubt Erstanden um zu richten Geschunden lag der Leib, gegeißelt von Diebeshand Zu lange geduldet den Frevel garst’ger Brut Die Seiten der Klageschrift durchtränkt mit Taten voll Schand‘ Die Stund‘ der letzten Rache schlägt Die Stund‘ die giert nach Blut Gleißend Strahl in Donnerhall Bringt zu Fall ein Reich der blinden Gewalt Ausgeraubt, gestürzt in Staub, totgeglaubt Erstanden um zu richten Wie Pech klebt dieser Fiebertraum an schweren, tauben Knochen Zerrt hinab ins tiefste Tief wo Urteil wird gesprochen Wer spricht, wer mahnt, wer klagt, wer straft? Tatsächlich Mutter Erd‘? Oder ist’s nur das Gewissen das Visionen gebiert? Ein Spalt spült Licht hinein ins Schwarz des Labyrinths Es weist den Weg hinaus zur Welt ... die bald in Trümmern liegt?
12.
Gier 02:18
13.
Wüst 06:59
In wüsten Schneisen weht Todes Hauch Entblöster Grund ohn‘ Wuchses Schild Aus tausend Knochenarmen erklingt Aus einsam‘ Kehl‘n ein Klagelied Mit blitzenden Klingen zerschlagen, in glühenden Feuern verschwelt Das Licht ertränkt in Schwaden, die Welt in Asche gelegt Dem Berg die Hüllen entrissen, der Weiten Antlitz entstellt Die Gründe preisgegeben als Beute garst’ger Flut In Felses Flanken, in totem Hain Klaffen die Wunden, mahnt morsch‘s Gebein Der Erd‘ das Herz mit Eisenhand geraubt Die Lügen des Mammons so gern geglaubt Mit schwerem Eisen zerschlagen, in glühenden Feuern entseelt In tiefste Höllen gefahren, die Welt in Schutt gelegt Dem Berg die Schätze entrissen, der Tiefen Ruhe gestört Gift’ge Fluten entfesselt, Todesengel gespielt Die einst’gen Wogen von reichstem Grün Die Leben geben, mit Prunk umhüll‘n Zu schwarzem Staub verbrannt, vom toten Grau verdrängt Der Geist der ew’gen Gier nie Frieden schenkt Einst erklang hier nur des Sturmes Lied Einst rann hier nur klare Flut Kein Wort aus Narrenhals, kein Schinden, keine Knechte In alter Zeiten Hall ruh’n mahnend, wartend Mächte Mit schwerem Eisen zerschlagen, in glühenden Feuern entseelt In tiefste Höllen gefahren, die Welt in Schutt gelegt Dem Berg die Schätze entrissen, der Tiefen Ruhe gestört Gift’ge Fluten entfesselt, Todesengel gespielt
14.
Schwur 06:09
Ich ließ dich weilen in meinen Gärten Ich legt‘ dies Land zu Füßen dir Ich umgab dich mit Pracht und Anmut Ich schenkt‘ die Kron‘ zum Throne dir Ich ließ dich bergen unzählbar‘ Schätze Ich säumt‘ den Weg mit Rätseln dir Ich zeigte dir die größten Wunder Ich gab die Luft zum Atmen dir Und wir teilten uns Aeonen Ein Nehmen und ein Geben Ew’ges Gesetz von Equilibrium Für immer ein Bund des Schicksals Du überquertest die Ozeane Du erklommst Gipfel und Höh’n Du zähmtest Glut und lodernd‘ Flamme Du lerntest Leben und Geist zu säen Du schmolzt das Erz zu Schwertes Eisen Du jagtest Wind und Träum‘ so kühn Du schlugst die Axt in deine Wurzeln Du stiegst ohn‘ Flügel so hoch wie noch nie geseh‘n Und wir teilten uns Aeonen Ein Nehmen und ein Geben Ew’ges Gesetz von Equilibrium Für immer ein Bund des Schicksals Du hast das Band achtlos zertrennt Du verkanntest mich als fremd Du nahmst dir mehr als dir gegeben Du, mein Sohn, wollt‘st dich zum Gott erheben Du wolltest mich ewig versklaven Du wolltest meinen Sanftmut bestrafen Du wolltest meine Brunnen vergiften Du wolltest mein Erbe vernichten I C H . . . Werd‘ dich jagen mit meinen Stürmen Werd‘ dich begraben mit fels’gen Türmen Werd‘ dich verbrennen in meiner Glut Werd‘ dich wegreißen mit meiner Flut D U . . . Wirst die Klage eurer Weiber hör’n Wirst eure Kinder hungrig sterben seh’n Wirst ertrinken in Fluten von Tränen Wirst erkennen: deine Macht war eine Mär!
15.
Grauen 06:19
Im Tal umringen sie das Korn wie Ratten In fette Bäuche stopfen sie das blut’ge Fleisch Abgerissen von Millionen Kadavern Ohne Hunger doch mit Gier gewissenlos verspeist Sklavenleiber treibt die Not in Scharen Durch die tiefen Wunden der zerpflügten Erd‘ In dunklen Tunneln jagen sie die Schatten In Silberadern schlagend bis letzter Lebensgeist entfährt Zwischen Knochen und toten Stämmen Zischen Stimmen, kreist das Wort Ein letztes Urteil war gesprochen Ein Fluch, ein Siegel vor der Höllen Tor Über schlafend‘ Dächern karg und steil Türmt sich der Fels, roh und kahlgenagt Die Nacht bedeckt die Ruh‘nden mit faulem Frieden Ein letzter Atemzug - so tief ! - vor dem großen Schlag Zwischen Knochen und toten Stämmen Zischen Stimmen, kreist das Wort Ein letztes Urteil war gesprochen Ein Fluch, ein Siegel vor der Höllen Tor Blicke schweifen in weite Fern‘ Wo einst die Sonne, wo einst die Stern‘ Wo einst das Leben, wo einst der Mond Wo einst die Hoffnung, hatten gewohnt In dunkle Wolken die Leere zieht Wo sterbend‘ Himmel sich verschließt Und nun für immer eisern schweigt Das letzte Wort aus Grauen ersteigt Grauen – was in Millionen Jahren ward gesät Und Gramesernte in die Häuser trägt Von alter Macht mit letzter Kraft gedreht Gegen die Hand die es hinein in diese Welt doch trägt
16.
Sturz 08:23
Unheil mahnend: schwarze Schwaden Berge fiebern in der Glut Ein Fanal ersteigt auf Felses Säulen feuerrot Sturmes Kehle spuckt die Blitze Kahler Wald die Flammen nährt Funkenschwärme ersticken brennend jeden Atemsog Feuerreih’n das Land bestürmen Flammenhorden gier’n nach Fleisch Ascheregen schwarzer Wolken Legt das Land in Todes Kleid Des Feuers Gier kennt kein Erbarmen Im Hungerwahn das Land verzehrt Nur Stein und Staub dem Pfluge bleiben Dem darbend‘ Volk kein Gnad‘ gewehrt Unheil mahnend: graue Schwaden Tiefer Flug künd’t von Gewalt Wie Todesengel kreisen schwarze Schwingen in den Höh‘n Himmelsdämme tosend brechen In Donnerschlages Vehemenz Es verstummt für ewig des Lebens emsiges Getön Himmelsheere stürzen nieder Peitschen Flut zur Raserei Reißend schneiden Wasserklingen Dämme, Wälle, Mauern entzwei Bergeshänge stürzen nieder Verschlingen Grund, Haus, Vieh und Herr Die Erd ein Sarg für tausend Seelen Am Grab kein‘ Zung‘ zur Rede mehr Gewalt des Bebens schiebt die Massen Losen Grundes in das Tal Felsen taumeln, bersten, stürzen Fluten schreien Todeshall Was übrig ließen Glut und Flamme Nun zermalmt des Berges Faust Was nicht begräbt Gestein noch Staub Von Wasserfängen wird geraubt Schlag um Schlag, Hieb für Hieb, Sturz um Sturz Straft und tilgt die Welt Menschenbrut und Menschenwerk Nun regiert frei und entfesselt
17.
Ruin 09:04
Unter Asches weicher Decke, unter Schlammes Lasten schwer Unter Eises kalter Starre, verglüht im Flammenmeer Zerschlagen zu Ruinen, von Elementen entthront Getilgt nach tausenden von Jahren, zu lang von der Erd‘ geschont Ewig schien die Regentschaft, für ewig schien der Sieg Ein Thron getürmt auf Leiden, aus Gier ein Reich erstieg’n Urkraft riss sich aus den Fesseln, der Schwur rief zum letzten Schlag Gerichtet und vernichtet, gestürzt was all das Grauen barg Zerschlagen zu Ruinen, von Elementen entthront Getilgt nach tausenden von Jahren, zu lang von der Erd‘ geschont Im Morast aus faulenden Körpern In den Wogen des Leichenmeers Versinken Segel zerborst’ner Masten Ruderlos, ein Rumpf so schwer! Unter Deck die letzten Seelen Eine Fracht von Todes Ernt‘ In ew’ge Tiefe des Vergessens Die letzte Reise sie nun führt Durch die leeren Gänge zerfalln’er Hall‘n Entfährt der letzte Atemzug, ein Grauenreich - gefall’n! Durch die leeren Augen der Grimassen von Ruin‘ Kriechen Wurzeln, greifen Äste, klettern Triebe, strebt das Grün Kein Stein wird ewig bleiben, kein Mal an Grabes Rand Keine Chronik, keine Zeichen, nichts von dem das hier einst stand Den Himmeln entgegen Ersteigt der Erdens Pracht Aus vergess‘nen Gräbern, Wegreißend ew‘ge Nacht Umschlingt die Ruinen Reißt hinfort Denkmale der Schand‘ Wirft in Millionen von Strahlen Ihren Zauber an Berges Wand Unter gleißenden Kuppeln, erstrahlend in altem Glanz In gold‘nen Palästen lädt die Regentin zum ewigen Tanz
18.
Vergangen 03:18
Ein Augenschlag, nicht mehr! Nur ein Funke, verglommen Auf der Zeiten ew’ger Reis‘ Kein Halt, kein Ziel, kein Erinnern Der Geist: entlebt, Die Kunst: verweht Was gewesen in Ruinen verhallt Spur‘n: vergangen, Werke: zerfallen Wie Sandgebilde durch Wind, Flut und Stoß Kein Auge das mehr schaut, keine Seele die mehr staunt Gewalt’ge Bilder ohn‘ Zeugen gemalt Keine Hand die raubt, keine Gier die lauert Pracht verschont, die doch niemand mehr verehrt
19.
20.
Eremit 53:28

about

IMPERIUM appears as a monumental work with 175 minutes playing time. However, the three parts of the journey can also be considered as three separate, self-contained albums.
While "VEHEMENZ" and "RUIN" also lyrically tell a continuous story, the last part "EREMIT" is a single instrumental frenzy. A 53-minute track that on the one hand represents the typical FIUR sound but on the other hand makes it more versatile and multi-layered with many influences than ever before: Furious blast-beat walls, melodic death metal parts, even heavy doom metal, softer parts and more present synthesizers give this journey a progressive touch.

VEHEMENZ
A wandering in the shadows of the powers and forces of nature, which drive the wanderer into the deepest depths where he encounters the destructive nature of man in visions.

RUIN
Nature holds a judgment on mankind, executes the sentence and re-establishes its power.

EREMIT
A swan song to humanity, a last reflection of the only remaining soul on the loss of wonder and harmony with nature.

credits

released November 1, 2022

MUSIC & INSTRUMENTS and LYRICS & VOCALS by Tobias Jäpel
GUEST VOCALS on "Flut" by R. aka BIEST
RECORDED, MIXED and MASTERED March 2018 - July 2022 by Tobias Jäpel
ARTWORKS by Julian Walbridge Rix
LAYOUT by Tobias Jäpel

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Fiur Berlin, Germany

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